„Alles wirkliche Leben ist Begegnung. Wenn wir aufhören, uns zu begegnen, ist es, als hörten wir auf zu atmen.“ (Martin Buber)
Deswegen sind Bänke heute nötiger denn je. Für eine Bank muss man keinen Eintritt zahlen, jeder kann kommen und gehen wann er will. Man kann darauf alleine sein, lesen, dösen, Blicke und Gedanken schweifen lassen – und ebenso wunderbar in Gesellschaft sein. Bänke sind eine Rettung, wenn man sich vor Erschöpfung ausruhen kann. Auf einer Bank kann vieles passieren. Früher wurden darauf Geldgeschäfte gemacht, deshalb wurden die Geldinstitute danach benannt. Bänke erreicht man nicht mit dem Auto, sie sind gut für eine Stadt, wenn sie fußgänger- und fahrradfreundlich sein möchte. Zu Fuß zu gehen, ist die menschlichste Form der Fortbewegung – und die gesündeste, für sich selbst, die Umwelt, die Gesellschaft. Wer geht will auch sitzen. Bänke werden die Welt nicht retten. Aber ein bisschen besser, sozialer machen – das möchten wir untertützen.
Warum besondere Sitzgelegenheiten den Unterschied machen
Durch individuelle Gestaltung können wir mit Themenbänken auf Geschichte, lokale Vereine, Firmen oder spezifische Themen der Stadt aufmerksam machen. Mit Projekten, bei denen Bänke gemeinschaftlich von Jugendlichen oder Vereinen gestaltet werden, möchten wir den Zusammenhalt und die Identifikation mit unserer Stadt verbessern. An den vielen Wegen in der Stadt machen Themenbänke die Aufenthalte attraktiver und bieten dadurch eine Kombination aus Naturerlebnis und inhaltlicher Auseinandersetzung.
Themenbänke sind zusammengefasst identitätsstiftend, stärken die Gemeinschaft, fördern die Attraktivität der Stadt, vermitteln Kultur und können ein Erlebnis sein.